1.Sonntag nach Epiphanias, 7. Januar 2018, 1.Korintherbrief 1, 26-31!

Rühmt Gott und sonst nichts und niemand: das lehrt der Predigttext aus dem 1. Korintherbrief 1, 26-31!

Paulus hatte mit Angebern und Besserwissern in Korinth zu tun.

Was dürfen Christen essen, tun, anziehen und was nicht. Juden hatten ihre traditionellen Sitten. Die einheimischen Griechen verstanden sie nicht. Warum sollten sie sich beschneiden lassen und auf Schweinefleisch vom Markt verzichten? Darüber wurde gestritten. Besonders von den studierten Rabbinern und gebildeten Griechen. Von Paulus hatten sie das nicht gelernt.

Jesus ist für uns gestorben und auferstanden. Nur das war ihm wichtig: Nur auf ihn sollen wir hören und uns vertragen. Auch wenn wir verschiedene Meinungen haben. Gott wird einmal feststellen, wer recht hat. Warten wir ab!

Achtet auf die einfachen Leute! Sie spüren eher was wirklich wichtig ist.

Sprecht mit den Kindern. Ihr sogenannter Kinderglaube ist echt.„Jesus liebt mich und Jesus hilft mir“ ist auch ein richtiges Glaubensbekenntnis.
Wenn geistig behinderte Alte das Vaterunser noch mitsprechen oder beten „Jesus hilf“: Genügt das nicht?
Paulus hatte studiert. Aber er wusste: Glaube kann man nicht lernen, Glauben muss man erleben. So wie er es erlebt hatte vor Damaskus. Als Jesus ihm erschien.
Deshalb: nehmt Jesus als Vorbild.

Weisheit ist, was er sagte und lehrte. Besser als alle schlauen Ratgeber und Philosophien. Probiert die Seligpreisungen aus der Bergpredigt immer neu aus. Ob Mitleiden, Helfen, Trösten, Frieden stiften glücklich macht.

Gerechtigkeit: alles was recht und richtig ist könnt ihr an Jesus sehen: Leiden für andere, Schuld auf sich nehmen: das ist richtig. Nehmt euer Kreuz auf euch, wie er das Kreuz aufnahm.

Heiligkeit: dass das Leben heil, gesund, sinnvoll wird: dass es Gott gefällt: das könnt ihr von Jesus lernen!

Erlösung bringt euch Jesus: von allen Ängsten, vom schlechten Gewissen, bösen Erinnerungen und auch einmal von allen Krankheiten und Beschwerden. Der Tod wird Erlösung von diesem Leben sein. Gott wird uns dann annehmen. Bei ihm werden wir sein.

Jesus zeigt euch, was gescheit, gesund, richtig und befreiend ist.

Lest deshalb täglich in der Bibel oder die Losungen und erzählt euch von den Erfahrungen, die ihr damit macht.
Jesus dürft Ihr rühmen und mit ihm auch angeben: Auch am 6. Januar, an dem die Ostkirchen den Sohn Gottes feiern, dessen Herrlichkeit bei der Taufe erschien. Ihn sollt Ihr hören.

Lesungen: Römer 12,1-3 Dienen ist der vernünftige Gottesdienst!
Matthäus 3,13-17 Die Taufe Jesu: Dies ist mein lieber Sohn!
Dringend! Für Iran, Irak und Syrien beten wir in dieser Woche nach dem Vorschlag des Ökumenischen Rates.

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