2. Advent, 10. Dezember 2017, Jesaja 63, 15 – 64, 3

Schreit zum Himmel! Wie Jesaja im Predigttext vom 2. Advent Kapitel 63, 15-19, 64,1-3 geschrieen hat! Vieles in dieser Welt ist zum Himmel schreien. Auch ihr, wenn es euch im Augenblick gut geht. Nehmt ernst, was in den Nachrichten gemeldet wird! Hört, was Menschen in Not, Druck, Verzweiflung, Krankheit, Armut, Obdachlosigkeit, Ratlosigkeit sagen.

Es ist himmelschreiend, was in Syrien und Irak geschieht: kein Friede, Hunger, Mord und Totschlag auch an den Christen, wenn sie nicht geflohen sind oder in Lagern frieren.

Es ist himmelschreiend, wie die Natur zerstört wird, wenn nicht bei uns, dann in vielen Ländern.

Es ist himmelschreiend, wie die Bodenschätze ausgebeutet werden und Luft, Wasser und Erde zerstört wird.

Es ist himmelschreiend, wie in manchen Ländern gewissenlose Politiker gewissenlos ihre Macht missbrauchen.

Es ist himmelschreiend, wie wenige für Frieden und Gerechtigkeit arbeiten.

Es ist auch himmelschreiend, dass an Weihnachten vor allen Geschäfte und Betrieb gemacht wird und viel Mühe auf Essen und Trinken und nicht auf Teilen und Helfen gewendet wird.

Wie lange die Erde noch besteht, wissen wir nicht. Auch nicht wie lange Menschen auf dieser Erde leben können. Das hat Gott in der Hand. Nur dass wir sterben, ist totsicher.

Reiß den Himmel auf! Schrie Jesaja. Jerusalem und der Tempel lagen in Trümmern und das Volk wollte sich nicht bessern.

O Heiland reiß die Himmel auf! Dichtete Friedrich Spee im dreißigjährigen Krieg. Und kampfte gegen den Hexenwahn. Singt dieses Lied!.

Der Himmel hat sich geöffnet! Als Jesus auf die Erde kam. Und als er auferstand.

Himmel? Vorstellen können wir ihn uns nicht. Aber wir hoffen, dass es über dieser Welt noch mehr gibt, als was wir sehen und verstehen. Und dass Gott sieht, was auf dieser Erde geschieht.

Aber er sieht euch, was Ihr macht und nicht macht.
Wartet geduldig!
Aber nicht mit den Händen im Schoß! Sondern lebt jetzt schon als Bürger des Volkes Gottes!
Das dürft ihr, weil mit dem Evangelium des zweiten Sonntags im Advent Lukas 21,25-33. Gesagt wird: „SEHT AUF! EURE ERLÖSUNG NAHT“

Packt an, steht auf. Tut etwas.
Gott ist nah und sieht Euch!.

Augen auf: dann seht ihr, was Gott tut. Auch bei Euern Freunden und Nachbarn.
Ohren auf: dann hört ihr, was Gott sagt. Auch durch Alte und Kinder und Kranke.
Mund auf zum Gebet.

Lesungen: Jakobus 5,7+8 Geduld! Und Lukas 21,25-33 Erlösung ist nahe!
Gebetet wird weltweit für die Menschen in Kambodscha, Laos, Vietnam

 

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