Ewigkeitssonntag, 26. Novem,ber 2017, Lukas 12,42-48

An die Ewigkeit und and an unser Ende und Ziel denken wir am letzten Sonntag des Kirchenjahres. Und an die, die vor uns ans Ziel ihres irdischen Lebens gekommen sind. Dankt für Sie!

Deshalb mahnt uns der Predigttext Lukas 12,42-48 wieder wie letzten Sonntag: Du musst Dich ver-antworten!

1. Verwalter sind wir. Nur Verwalter über das was der Herr uns anvertraut hat: Geld, Zeit, Begabungen, Fähigkeiten, Wissen. Angehörigen, Freunde und Kenntnisse.

2. Antwort müssen wir unserm Herrn geben, was wir damit getan haben. Ver-antwortlich sind wir. Nicht nur unserm Gewissen. Dem HERRN, der bis heute das Leben geschenkt hat. Denn wir haben einen HERRN!

3. Verantwortlich sind wir für unsere Mitmenschen. Besonders wenn jemand Vorgesetzter und Chef ist. Auch dafür sind wir Gott Rechenschaft schuldig. Nicht nur dafür, ob wir fromm und anständig gelebt haben.

4. Verschieden gehen Menschen mit ihrer Verantwortung um. Einige nutzen die andern brutal aus und beuten sie aus oder missbrauchen sie. Und nehmen sich das Beste. Je mehr desto besser. Das kann in der Familie, im Geschäft, im Beruf geschehen. Unterschiede zwischen Reichen und Armen sind das Ergebnis. Die sind manchmal skandalös

Armut ist heute nur für ganz wenige Lebensstil. So wie Mönche und Nonnen leben.

Es gibt auch Faule und Bequeme. Sie klagen dann über sinnloses Leben. Bekommen „Prügel“ und erleben, was das Gleichnis beschreibt.

Andere sind nicht „klug“: haben nichts gelernt und nicht gefragt, wozu sie leben und wie sie leben sollten. Ihnen geht es auch nicht gut. Meistens jetzt im Leben schon. Bekommen auch „Prügel“.

5. Vieles ist euch anvertraut: erstens das Leben, dann die Erziehung, Eltern, Freunde, Familie, Frieden, Arbeitstelle, Gesundheit, Rat und Hilfe von andern und die Versorgung durch das, was gewachsen und geerntet wurde. Und Frieden und Ordnung durch den Staat. Wir Deutsche sind reich. Nicht nur an Wissen, Wohlstand, Frieden. Auch an Erfahrungen über Versöhnung, Friedenstiften, Strafe für Untaten und Vergebung. Damit haben wir andern Völkern etwas voraus, die glauben, dass sie auf ihre ruhmreiche Geschichte mit Stolz zurückblicken können. Wir könnten uns rühmen, dass wir aus den Fehlern gelernt haben.

Das gilt auch für jeden von uns!

6. Rechnet am Ende des Jahres einmal zusammen: Was habt Ihr alles bekommen und was habt ihr gegeben. Und prüft ob Ihr am Ende des Jahres nicht nur Weihnachtsgeschenke an die Lieben und Anvertrauten sondern auch einen ordentliche Anteil an Gott zu geben habt.

Dann könnt Ihr der Rechnungsprüfung durch den kommenden Christus getrost entgegen sehen.

Wem viel gegeben ist, bei dem wird ER auch viel suchen!

Gebetet wird in der kommenden Woche für Brunai, Malaysia, Singapur.

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