2 Gedanken zu „Was ist der Unterschied zwischen Wiedergeburt und Auferstehung? (m, 17 J)

  1. Wiedergeburt bedeutet, es muss von Neuem geschehen. Immer und immer wieder. Gelingt das Eine nicht, dann halt vielleicht das Andere. Das klingt nach Ersetzbarkeit. Stell dir vor, du gehst abends ins Bett und weißt, dass am nächsten Morgen jemand anderer da ist, als wärst du nie da gewesen! Die Vorstellung, dass ich ersetzbar bin, gefällt mir nicht. Und auch für die Angehörigen bist du plötzlich ein anderer! So aber steht in der früh der auf, der sich abends hingelegt hat. Ausgeschlafen. Verändert, frisch. Und doch anders, aber kein anderer, der dich ersetzt. Gott will dich nicht ersetzen. Du legst dich hin (Tod) und wirst geweckt, du bist anders drauf, frisch, erholt, auch wenn man gern liegen bleiben will [da muss man sich halt fragen, warum man dss gern will, schlechtes Gewissen, Angst? Wobei das Aufstehen meist toll ist] und DU machst weiter, wiederholst also nichts. Auferstehen heißt für mich, dass Gott keine Lust hat mich zu ersetzen. Nicht „wieder und wieder“ sondern „auf geht’s!“

  2. Bei der Auferstehung wird man ja nicht wiedergeboren. Es wird gesät verweslich und ersteht unverweslich. Bei der Wiedergeburt fängt man wieder von vorn an, wie schon beschrieben. Es gibt bislang wohl nur einen Auferstandenen, von ihm wurde vor fast 2000 Jahren einiges aufgeschrieben, woran viele nicht mehr glauben können.

    Alle Menschen werden eines Tages auferstehen, so glaubt der Christ. Jedoch: Was gesät wird, das wird geerntet.

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