6 Gedanken zu „Wie sieht man aus, wenn man auferstanden ist? (w, 13 J)

  1. Das ist eine gute Frage, die selbst die Bibel nicht beantwortet.
    Paulus sagt dazu nur (1. Korintherbrief 15,35ff):
    Mit der Auferstehung ist es wie mit einem Weizenkorn, das man in die Erde sät. Das Weizenkorn, das begraben wird, hat eine ganz andere Erscheinung als die Pfalnze, die aus dem erstorbenen Weizenkorn wächst. So ist es auch mit der Auferstehung. Wir haben jetzt einen Körper aus Fleisch. Wenn wir auferstehen haben wir einen geistlichen Körper. Es wir fleischlich gesät, aber geistlich auferstanden.
    Naja, vielleicht hat ja jemand noch eine bessere Antwort. 😉

    • Naja, die Katholische Kirche sagt dazu im “ Katechismus Der Katholischen Kirche“ Mensch 70, 366-368:
      Wer gibt dem Menschen die Seele?
      Die Geistseele kommt nicht von den Eltern, sondern ist unmittelbar von Gott geschaffen; sie ist unsterblich. Sie geht nicht zugrunde, wenn sie sich im Tod vom Leibe trennt, und sie wird sich bei der Auferstehung von neuem mit dem Leib vereinen.
      Also die glauben, dass man da so ’ne Art neuen Körper bekommt. Alles wirklich sehr gruselig, wenn man das durchliest. An was für einen Unsinn Menschen alles glauben.
      Als vernünftiger Mensch des 21.Jahrhunderts kann ich da nur den Kopf schütteln!

  2. (NHC II,3,21) Diejenigen, die sagen: „Der Herr ist zuerst gestorben und dann auferstanden“, sind im Irrtum. Denn er ist zuerst auferstanden und dann gestorben. Wenn jemand nicht zuerst die Auferstehung erwirbt, wird er sterben.

    Das Leben im Paradies ist nicht ein hypothetisches „Jenseits“ nach dem biologischen Tod des Einzelmenschen (davon steht nichts in der Genesis; es ist nur eine Lüge der Priester), sondern das wahre Leben für alle lebendigen Menschen nach dem geistigen Tod. Der geistige Tod entstand aus allen Lügen, die bis heute von Priestern verbreitet wurden, um die wirkliche Bedeutung der Erbsünde aus dem Begriffsvermögen des Volkes auszublenden. Der geistige Tod betrifft die ganze halbwegs zivilisierte Menschheit bis zum Jüngsten Tag, an dem sich die Wahrheit für alle Menschen enthüllt. Die Überwindung des geistigen Todes ist die Auferstehung. Danach beginnt das ewige Leben; nicht aber ein hypothetisches „ewiges Leben“ des Einzelmenschen, sondern das reale Leben der ganzen Menschheit in absoluter sozialer Gerechtigkeit, allgemeinem Wohlstand und ewigem Weltfrieden:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2013/11/einfuhrung-in-die-wahrheit.html

    • Häh? Eigentlich wollte ich es bei diesen drei Buchstaben belassen. Aber wenn ich Ihnen nun sage, dass Sie aus sich nichts erwerben können, sondern die Auferstehung geschenkt bekommen, was sagen Sie dann? Wenn ich jetzt noch sage, dass alle Menschen auferstehen werden, dann wirds noch schwieriger mit dem Erwerben. Ihr beschriebenes ewiges Leben ist völlig frei von den Menschen von heute und all den Märtyrern die für den Glauben gestorben sind.

  3. Pui! Also wie man ganz genau aussieht, weiß tatsächlich niemand. Aber wir haben ja ein Beispiel, nämlich Jesus. Der sah ganz genauso aus wie vorher, hatte sogar noch die Wundmale der Kreuzigung. Aber: Verschlossene Räume waren für seinen Körper kein Problem mehr. Seine Jünger haben ihn nicht immer sofort erkannt (Konnte er sich „verstellen“?). Er konnte wie vorher Nahrung zu sich nehmen. Man konnte ihn berühren, mit ihm reden. Er war kein Geist. Er konnte auf der Stelle verschwinden, sodass ihn niemand mehr sah. Leider konnten sie damals noch kein Foto von ihm machen.

    Ich denke, Du wirst sein wie jetzt. Ob ein Brillenträger die Brille noch braucht? Das mit dem Verschwinden und wieder Auftauchen ist schon was Cooles. Vielleicht durch eine andere Dimension? Wer weiß das schon?

    Es ist also weniger das Aussehen des Körpers als vielmehr seine Möglichkeiten, die anders sind.

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